Category: Musik

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Warum Musik mit Sex und Erotik kombinieren?

Musik ist mehr als nur ein schöner Hörgenuss. Musik ist für die meisten Menschen wie Balsam für die Seele. Zudem regt Musik schon bei kleinen Kindern die geistige und soziale Entwicklung an. Und bei vielen Erwachsenen mobilisiert Musik die Produktion von Glückshormonen. Daher wird Musik häufig auch beim Sex abgespielt und damit schon fast als eine Art Aphrodisiakum angesehen. Welcher Faktor bei der Musik aber dafür ausschlaggebend ist, konnte bisher wissenschaftlich noch nicht herausgefunden werden. Es darf also spekuliert werden, ob es die Texte sind, die Klänge oder der Interpret, der die Lust auf Sex auslöst, unterstützt bzw. steigert.

Auf die Musikart kommt es an

Natürlich kommt es darauf an, welche Musik beim Sex gespielt wird. Je nach Musikart werden nämlich verschiedene Hormone abgegeben. Bei aggressiver und schneller Musik ist es Adrenalin. Das passt zum klassischen “ficken”. Bei sanften und ruhigen Klängen, die beim Sex natürlich bevorzugt werden, ist es Noradrenalin, das die Ausschüttung von Stresshormonen verringert und auch die Konzentration der schmerzkontrollierenden Betaendorphine im Körper erhöht. Musik ist daher ideal geeignet fürs Vorspiel und auch den eigentlichen Sexakt. Gerade beim Vorspiel hilft die Musik besser in Stimmung zu kommen. Vor allem Popsongs wirken dabei auf viele erotisch stimulierend, wie man im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen herausgefunden hat. Diese Untersuchungen belegen zudem, dass Frauen jedoch nur auf eine erotische Männerstimme entsprechend stimuliert reagieren und in einen erregten Zustand verfallen. Gleichzeitig belegen derartige Untersuchungen aber auch, dass es wohl eine Kombination aus gewissen Rhythmen ist, die erregend wirken. Vor allem melancholischer Dur/Moll-Akzente in der Gesangstimme und dem musikalischen Hintergrund durch Instrumente bewirken eine Stimulation beim Sex – von beiden Geschlechtspartnern.

Musik macht mehr Lust auf Sex

Die Glückshormone, die durch das Hören von Musik aktiviert werden, sorgen aber auch dafür, dass man mehr Lust auf Sex hat. Auch bei den Damer. Und mehr Lust auf Sex bedeutet auf der einen Seite, dass man zu einem Sexakt überhaupt willig ist und dass es daher sehr viel besseren Sex geben wird. Es gibt sogar Studien darüber, die belegen, dass in einem Haushalt, in dem von Sexualpartnern gemeinsam viel Musik gehört wird, eine sehr viel größere Harmonie und romantische Stimmung herrscht. Diese Studien belegen zudem, dass das Mehr Lust auf Sex sich auch dadurch äußert, dass sehr öfters ein Sexakt vollzogen wird. Musik ist somit nicht nur ein Garant für guten Sex, sondern auch für ein erfülltes Sexualleben. Musik hatte dabei schon immer die Botschaft, dass sie Menschen einander näher gebracht hat.



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Musik beim Sex: Ausprobieren oder lieber lassen?

Rock, Hip Hop, Grunge oder doch Klassik? Die Genres in der Musik könnten unterschiedlicher nicht sein. Ebenso verschieden sind unsere Geschmäcker, wenn es um Musik geht und so divergieren auch die Meinungen, wenn es darum geht, ob beim Sex Musik gehört werden sollte oder nicht. Sicher werden unsere Glückshormone durch die passende Musik zum Tanzen gebracht, doch was wenn der Sexpartner so gar nicht von dieser Idee angetan ist? Musik beim Sex birgt sowohl Vor- als auch Nachteile, welche ich euch einmal näher vorstellen möchte.

Der Sockentanz

Ihr kennt das: Ihr seid gerade mit eurem Date beschäftigt und zieht euch gegenseitig aus. Ihr küsst euch und könnt es kaum erwarten, übereinander herzufallen. Ihr seid schon fast nackt. Wären da nicht die Socken. Jeder stellt sich die Frage, wann es an der Zeit ist die Socken auszuziehen. Und wie stellt man das eigentlich am geschicktesten an? Mal eben unterbrechen, auf’s Bett setzen und dann die Socken nacheinander ausziehen? Das sieht nicht nur tollpatschig aus, sondern kann die erotische knisternde Stimmung auch ganz schnell zerstören oder zumindest einschränken. Musik kann das Abhilfe schaffen. Nutzt doch einfach mal die Gelegenheit und legt einen kleinen Strip ein. Zugegeben, in Bezug auf die Socken müssen Männer schon etwas kreativer werden. Die lassen sich nicht so erotisch abstreifen, wie wir Frauen das mit einer Nylon-Strumpfhose praktizieren können. Dennoch ist es einen Versuch wert. Vielleicht werdet ihr damit auch für einen Lacher sorgen. Aber Humor hat noch nie geschadet und ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass ihr euch versteht. Hier wird übrigens genau zu dem Thema Sex & Socken disktuiert. Die Meinungen sind zum TEil unterschiedlich.

Gestern scharf gegessen?

Wie kommt es eigentlich, dass wir immer kurz vor einem Date “das Falsche” gegessen haben? Das Chili war gut, die Nachwirkungen sind es jedoch nicht. Der Bauch grummelt und gibt lustige Geräusche von sich. Naja, zumindest sind diese Geräusche lustig, wenn wir uns das nur lange genug einreden. Denn bei einem Date sind sie eher peinlich und störend. Wie gut, dass wir Musik auflegen und unsere akustischen Aktivitäten in der Bauchregion übertönen können.

Den gemeinsamen Rhythmus finden

Wer sich in einer langen Partnerschaft befindet, hat sich im Lauf der Jahre auch sexuell aufeinander eingestellt. Ganz anders sieht die Sache jedoch bei einem One-Night-Stand aus. Ihr kennt euren Sexpartner nicht und wisst nicht, wie er sich im Bett anstellen wird. Hier spielt die Bewegung natürlich eine große Rolle, wenn beide Parteien befriedigt aus diesem Arrangement hervortreten wollen. Doch manchmal ist es schwierig, einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. Hier kann Musik dabei helfen, dass beide Partner ihre Bewegungen aufeinander abstimmen und sich zum Beat der Musik bewegen. Auf diese Weise könnt ihr euch ganz entspannt auf das Wesentliche konzentrieren und die Musik für euch “arbeiten” lassen.

Wenn der Song ins Ohr geht

Wir ich bereits erwähnt habe, kennt ihr euer Date noch nicht und seid gerade erst dabei, all die Facetten der anderen Person näher zu erforschen. Doch was, wenn diese Facetten eine gewisse Lebensfreude umfassen, welche sich im Mitsingen widerspiegelt? Nicht Böses ahnend, legt ihr Sam Smith mit seiner schnulzigen Ballade “Stay with me” auf und euer Partner fängt an, mitzusingen. Laut, ernst und tief in die Augen schauend. Will euch euer Partner etwas mitteilen? Sind die Worte “This ain’t love it’s clear to see, but darling, stay with me” etwa direkt an euch gerichtet? Ein bisschen zu früh für das erste Date, oder? Ihr wünscht euch, ihr hättet lieber keine Musik aufgelegt? Ja, so schnell kann es gehen. Euer Date singt sich mit rosa Herzchen in den Augen gerade in Exstase und für euch ist die knisternde Erotik verflogen, weil ihr im Kopf nur noch am Grübeln seid.